High Coast Timmer – Peat Smoke – Heavily Peated Single Malt Whisky

High Coast Timmer – Peat Smoke – Heavily Peated Single Malt Whisky

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High Coast Timmer – Peat Smoke – Heavily Peated Single Malt Whisky
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High Coast Timmer – Peat Smoke – Heavily Peated Single Malt Whisky

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Rauch, der nach Wald riecht: der torfige Charakter der schwedischen Hohen Küste, gereift im First-Fill-Bourbonfass.

Die High Coast Distillery liegt an der wilden, von Fjorden und Wäldern geprägten Ostküste Schwedens – einer Region, die von jeher vom Holz lebte. Genau diesem Erbe widmet sich der Timmer ("Holz"): ein schwedischer Whisky, der zu 100 % aus getorftem Malz gebrannt wird und mit rund 44–46 ppm Torfgehalt zu den rauchintensiveren Abfüllungen der Destillerie zählt. Wer rauchigen Whisky mit nordischer Handschrift sucht, findet hier eine eigenständige Alternative zu den bekannten Islay-Stilen.

Gereift ist der Timmer in First-Fill-Bourbonfässern, die dem kräftigen Torfrauch eine warme, leicht süße Grundierung geben – ein Zusammenspiel, das den rustikalen Charakter des Rauchs mit der Cremigkeit amerikanischer Eiche verbindet. Diese Bourbon-Cask-Reifung sorgt dafür, dass der Rauch nie dominiert, sondern von Vanille und Holzsüße eingerahmt wird.

Ein Whisky für kühle Abende und für alle, die schwedischen Whisky abseits des Mainstreams entdecken wollen – ob pur zum Nachdenken am Kamin oder als besonderes Whisky-Geschenk für Liebhaber rauchiger Aromen.

Tasting Notes

Nose: Torfrauch mit Anklängen von frischem Holz und einer Spur Vanille.

Palate: Ausgewogene Rauchigkeit, begleitet von süßen Noten und einem Hauch Gewürze.

Finish: Langanhaltend, mit angenehmer Wärme und subtiler Süße.


Merkmal Wert
Destillerie High Coast Distillery
Fasstyp First-Fill-Bourbonfass
Torfgehalt 44–46 ppm
Stärke (ABV) 48 % vol.
Gebindegröße 0,7 l
Besonderheit ungefärbt, nicht kühlgefiltert
Herkunftsland Schweden
Wo liegt die High Coast Distillery und woher kommt der Name?

Die Destillerie liegt in Bjärtrå in Nordschweden, direkt am Ufer des Flusses Ångermanälven – benannt nach der Höga Kusten ("High Coast"), einer Küstenregion, die als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt ist.

Seit wann gibt es High Coast Whisky?

Die Destillerie wurde 2010 von zwei Brüdern gegründet und hieß ursprünglich Box Destilleri. 2018 erfolgte die Umbenennung in High Coast – frühe Abfüllungen unter dem Namen Box gelten heute als gesuchte Sammlerstücke.

Ist High Coast Whisky rauchig/getorft?

Nicht grundsätzlich. High Coast produziert sowohl stark getorfte als auch komplett untorfte Single Malts – je nach Abfüllung. Die konkrete Rauchintensität ist immer in der jeweiligen Produktbeschreibung angegeben.

Was macht den Geschmack von schwedischem Whisky bei High Coast so besonders?

Die extremen nordschwedischen Temperaturschwankungen (bis zu -30 °C im Winter, +30 °C im Sommer) in den Lagerhäusern beschleunigen die Wechselwirkung zwischen Whisky und Fass. Dazu kommen reines Quellwasser aus dem Bålsjön und teils schwedische Eiche, die den Abfüllungen eine würzige, eigenständige Note verleiht.

Wird der Whisky gefärbt oder kühlgefiltriert?

Die meisten High-Coast-Abfüllungen werden naturbelassen, also ohne Farbstoffzusatz und ohne Kühlfiltration, abgefüllt – Details dazu stehen jeweils in den technischen Daten der einzelnen Abfüllung.

High Coast Distillery

Whisky von der Höga Kusten

Rund 500 Kilometer nördlich von Stockholm, dort wo der Fluss Ångermanälven in die Ostsee mündet, liegt eine der ungewöhnlichsten Whisky-Destillerien Europas: High Coast, benannt nach der Höga Kusten – einem UNESCO-Weltnaturerbe aus schroffen Klippen, dichten Wäldern und einer Küstenlinie, die sich seit der letzten Eiszeit stetig aus dem Meer erhebt. Gegründet wurde die Destillerie 2010 von zwei Brüdern, die von der schottischen Whisky-Tradition inspiriert waren – zunächst unter dem Namen Box Destilleri, bevor sie sich 2018 in High Coast umbenannte. Flaschen aus der frühen Box-Ära gelten heute unter Sammlern als gesuchte Raritäten.

Was High Coast auszeichnet, ist die kompromisslose Konzentration auf Geschmack statt auf bloße Altersangaben. Die Destillerie produziert sowohl stark getorfte als auch komplett untorfte Single Malts nach schottischem Vorbild – vereint durch dieselbe raue nordische Handschrift. Entscheidend für den Charakter ist das lokale Klima: In den Betonlagerhäusern der Destillerie schwanken die Temperaturen zwischen bis zu -30 °C im Winter und +30 °C im Sommer. Diese extremen Temperaturwechsel lassen den Whisky besonders intensiv mit dem Holz interagieren, beschleunigen die Extraktion von Aromen aus dem Fass und verleihen den Abfüllungen eine Tiefe, die viele Malts vergleichbaren Alters nicht erreichen.

Auch die Rohstoffe sind Ausdruck der Region: Das Brauwasser stammt aus der reinen Quelle des Bålsjön, und ein Teil der Fässer besteht aus schwedischer Eiche, die dem Whisky würzige, kräftige Noten verleiht, die man von amerikanischer oder europäischer Eiche so nicht kennt. Am Destillerie-Standort selbst, mit Blick auf den Ångermanälven, empfangen die Schweden Besucher zu Führungen, Tastings und in der hauseigenen Whisky-Bar – ein Ort, an dem sich schwedische Gastfreundschaft und Whisky-Handwerk treffen.

Das Ergebnis ist ein Whisky, der Nordschweden auf unverwechselbare Weise ins Glas bringt: geprägt von eisigem Flusswasser, langen Wintern, lauen Sommernächten und dem Wissen einer Brennerei, die zeigt, dass sich große Whisky-Traditionen längst nicht mehr nur auf Schottland beschränken.

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