Sansibar Jamaica & Trinidad Rum, 53,6 % vol.

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Sansibar Jamaica & Trinidad Rum, 53,6 % vol.

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Die Wucht Jamaikas trifft auf die Finesse Trinidads – ein limitierter Blend in kräftiger Fassstärke.

Mit diesem Blend vereint Sansibar die besten Elemente zweier karibischer Rum-Nationen in einer limitierten Abfüllung: Jamaika steht für kraftvolle Rums mit hoher Esterkonzentration und intensiver Frucht, Trinidad für elegante, weichere Stile mit ausgewogener Struktur. Typisch für die Handschrift von Sansibar als unabhängigem Abfüller ist dabei die sorgfältige Auswahl einzelner Fässer, deren Zusammenspiel eine ausdrucksstarke und zugleich harmonische Balance ergibt.

Abgefüllt in kräftiger Fassstärke mit 53,6 % Vol., selbstverständlich ohne Farbstoffe oder Zuckerzusatz, zeigt dieser Rum, wie sich Gegensätze nicht nur vertragen, sondern gegenseitig verstärken können: die intensiven, "funky" Noten Jamaikas treffen auf die elegante Sanftheit Trinidads und verleihen der Abfüllung Tiefe, Spannung und Vielschichtigkeit. Die höhere Alkoholstärke sorgt für aromatische Präsenz, bleibt dabei aber stets eingebunden – ein Rum mit Profil, authentisch, kraftvoll und dennoch rund.

Spannend für Kenner ebenso wie für Einsteiger, die sich an hochwertige Rum-Blends herantasten möchten – pur im Tumbler genossen oder als Basis für einen anspruchsvollen Cocktail.

Tasting Notes

Nose: Markante Fruchtigkeit, geprägt von reifen Bananen, Ananas und einer leichten Ester-Note, wie man sie aus Jamaika kennt; der Trinidad-Anteil bringt Vanille, zarte Holznuancen und einen Hauch Karamell ins Spiel.

Palate: Weiche, fast cremige Textur mit tropischen Früchten, Muskat, dunkler Schokolade und feinen Eichennoten.

Finish: Lang und aromatisch, mit anhaltenden Noten von Schokolade, Gewürzen und einer milden, holzigen Würze.


Merkmal Wert
Herkunft Jamaika & Trinidad (Blend)
Rum-Farbe Gold – Dunkel
Stärke (ABV) 53,6 % vol.
Gebindegröße 0,7 l
Besonderheit Fassstärke, ohne Farbstoffe, ohne Zuckerzusatz, limitierte Abfüllung
Abfüller Sansibar
Ist Sansibar eine eigene Destillerie?

Nein. Sansibar ist kein Brenner, sondern ein unabhängiger Abfüller: Das Unternehmen kauft ausgewählte Fässer verschiedener schottischer Destillerien und füllt sie in Eigenregie ab, statt selbst Whisky zu produzieren.

Woher kommt der Name Sansibar?

Der Name geht auf die gleichnamige Kultbar auf Sylt zurück, die Herbert Seckler 1974 als kleinen Strandkiosk gründete. Seit 2012 nutzt die eigenständige Sansibar-Whiskey GmbH Name und Logo der Bar für ihre Whisky-Abfüllungen.

Was zeichnet die Fassauswahl von Sansibar aus?

Sansibar konzentriert sich auf gefragte, oft ältere Einzelfässer – von gesuchten Speyside-Vintages bis zu torfig-maritimen Abfüllungen schottischer Inseldestillerien –, meist in Fassstärke und ohne Farbstoff oder Kühlfiltrierung abgefüllt.

Was bedeuten Bezeichnungen wie "Künstler Label" oder "Retirement Batch"?

Das sind limitierte Serien innerhalb des Sansibar-Sortiments, die einzelne Fässer mit besonderen, oft künstlerisch gestalteten Etiketten und exklusiver Stückzahl kennzeichnen – ein Markenzeichen, das die Flaschen zusätzlich zu Sammlerstücken macht.

Verkauft Sansibar auch andere Spirituosen als Whisky?

Ja. Neben der Whisky-Linie führt Sansibar mittlerweile auch eine eigene Rum-Reihe mit vergleichbarem Fokus auf ausgewählte Einzelabfüllungen.

Sansibar Whisky

Von der Strandbude zur Kult-Marke im Glas

Die Geschichte von Sansibar beginnt weit weg von jeder Destillerie: 1974 eröffnete der damals 22-jährige schwäbische Koch Herbert Seckler einen bescheidenen Kiosk am FKK-Strand zwischen Rantum und Hörnum auf Sylt – benannt nach einem der als exotisch geltenden Nacktbadestrände der Insel aus den 1930er-Jahren. Aus Würstchen und Pommes wurde nach einem Brand 1982 ein Neuanfang als Restaurant, und aus dem Neuanfang eine gastronomische Institution: Die Sansibar bewirtet heute an Spitzentagen bis zu 5.000 Gäste, wurde 2009 vom Gault-Millau zum "Restaurateur des Jahres" gekürt und zählt zu den umsatzstärksten Einzelrestaurants Deutschlands. Seit 2022 führt Secklers Sohn Niklas die inzwischen deutschlandweit expandierte Marke, zu der neben Filialen in Düsseldorf, Stuttgart, Hamburg und Baden-Baden auch Mode, Accessoires und ein Weinkeller mit rund 30.000 Flaschen gehören.

2012 kam mit Sansibar Whisky eine eigene Sparte hinzu: Die Sansibar-Whiskey GmbH nutzt Name und Logo der Kultbar, um als unabhängiger Abfüller aufzutreten – nicht als Destillerie, sondern als Kurator einzelner, sorgfältig ausgewählter Fässer schottischer Herkunft. Der Fokus liegt auf gefragten, oft älteren Fässern, darunter gesuchte Speyside-Vintages ebenso wie torfig-maritime Abfüllungen der Inseln. Typisch für Sansibar sind Single-Cask-Abfüllungen in Fassstärke, unverfälscht in Farbe und Filtration, sowie die unverkennbaren Etiketten mit Sansibar-Logo, die viele Flaschen schnell zu gesuchten Sammlerstücken machen – unter anderem in limitierten Serien wie dem "Künstler Label" oder den "Retirement Batches". Neben der Whisky-Linie führt Sansibar mittlerweile auch eine eigene Rum-Reihe.

Das Ergebnis ist eine ungewöhnliche Kombination: die Strenge und Kennerschaft eines unabhängigen Whisky-Abfüllers, verbunden mit dem Lifestyle-Kult einer der bekanntesten deutschen Gastronomie-Marken – Whisky, der genauso viel über Sylt erzählt wie über das Fass, aus dem er stammt.

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